Orthomolekular

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Orthomolekulare Medizin


Die Medizin der guten Moleküle (griech. orthos = gut, richtig) wurde in den 1970-iger Jahren von dem amerikanischen Biochemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling entwickelt.


Zitat von Linus Pauling:

„Orthomolekulare Medizin dient der Erhaltung guter Gesundheit, wie auch der Behandlung von Krankheiten, indem die Konzentrationen körpereigener, für die Gesundheit wichtiger Substanzen verändert werden.“


Es gibt 47 essentielle Substanzen im menschlichen Körper. Das sind unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, gehirnaktive Aminosäuren und ungesättigte Fettsäuren. All diese natürlichen Bestandteile steuern die Funktionen im Körper und sind daher lebensnotwendig.

 

Der therapeutische Rahmen der orthomolekularen Therapie spannt sich dabei von der Prophylaxe von Erkrankungen, über die Behandlung von Risikofaktoren bis hin zur Therapie von bereits manifesten Beschwerden.

 

Nährstoffmängel können eine Heilblockade darstellen. Werden diese ausgeglichen, kann der Organismus auch andere Heilreize wieder besser annehmen. Somit kann die orthomolekulare Therapie ergänzend sehr gut mit anderen Naturheilverfahren bzw. mit verschreibungspflichtigen Medikamenten durch den Arzt zur Anwendung kommen.

 

Jeder Mensch ist einzigartig und hat demzufolge einen individuellen Bedarf an Nährstoffen.

In bestimmten Situationen und Phasen des Lebens, kann es jedoch zu einer unzureichenden Nährstoffzufuhr bzw. einen erhöhten Bedarf kommen.

Dazu gehören z.B. eine stressige Lebensweise, Darmstörungen (unzureichende Resorption der Nährstoffe), Erkrankungen, Medikamenteneinnahme, kalorienreduzierte Diäten, bestimmte Ernährungsweisen (Vegetarier/Veganer), Rauchen, Alkohol, Schwangerschaft, Sportler und altersbedingt.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die orthomolekulare Medizin anzuwenden. Sie kann oral als Kapseln, Tabletten und Lösungen verordnet werden. Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren können in der Praxis auch als Infusion verabreicht werden.


Ich setze die orthomolekulare Therapie als Heilpraktikerin im Rahmen einer ganzheitlichen Therapieplanung ein.

 

 

Infusionstherapie

 

Die Infusionstherapie gehört zum klinischen Alltag in der Schulmedizin sowie in Naturheilpraxen. Der größte Vorteil einer Infusion liegt darin, dass verabreichte Wirkstoffe schnell und vollständig, d.h. zu 100 % bioverfügbar dem Körper zur Verfügung stehen.

 

Das ist ein Vorteil gegenüber oral verabreichten Substanzen, denn:

 

Oral verabreichte Substanzen, die über den Verdauungstrakt aufgenommen werden, müssen überwiegend über den Dünndarm resorbiert werden, was nie komplett möglich ist bzw. bei eingeschränkter Darmgesundheit zu Mikro -und Makronährstoffmängeln führen kann. Diese Nährstoffmängel können zur Entstehung von Krankheiten beitragen.

Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren (Eiweiße) und andere Stoffe, welche über die Vene verabreicht werden, stehen dem Körper vollständig und unmittelbar zur Verfügung und therapeutische Erfolge können sich schnell einstellen.

 

Die Vitamin C Hochdosisinfusion ist die wohl bekannteste Infusionstherapie.

Dabei werden 7,5 g Ascorbinsäure mittels 100-250 ml isotonischer Kochsalzlösung in die Vene infundiert.

 

Anwendungsbeispiele:

 

  • akute und chronische Infekte
  • allergische Erkrankungen
  • rheumatische Erkrankungen
  • Gefäßerkrankungen
  • neurologische Erkrankungen
  • entzündliche Hauterkrankungen
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